Katharine Mehrling

Presse

Stehender Applaus für den Nicht-nur-Chanson-Abend von Katharine Mehrling im Saarbrücker Theater

Saarbrücker Zeitung (04.11.2019)

"Manchmal sagt ein kleiner Artikel schon das Entscheidende: Wenn das "die" vor dem Namen nämlich zum Adelsprädikat wahrer Showgröße wird. Also: "Die" Mehrling war jetzt im Saarbrücker Theater zu Gast. Und ja: "Die" Mehrling war wunderbar, hat sich das "die" also redlich verdient. ... Aber der Fixstern des Abends ist eben doch die Dame. Ihre Stimme ist eine Wucht, ein Energievulkan, sie überspannt Oktaven, jauchzt sich strahlend in die Höhe. Wenn sie aber hoch droben über den Notengipfeln balanciert, nähert sie sich fast schon irritierend Edith Piaf, wird Mehrlings Singen plötzlich existenziell, wird "L'accordeoniste" zum auch fragilen Lebenslied. Vielleicht ist das Schönste an Katharine Mehrling jedoch, dass sie zwar die Musik ernst, aber das Musik machen heiter nimmt. ... Wie passt das aber alles zusammen, fragt man sich, wenn Mehrling zwischendrin auch noch jodelt? Eigentlich nicht. Und dann irgendwie doch, weil sie alles zu ihren Liedern macht, die Bühne des Großen Hauses mal Swing-Club, mal Pariser Kellerlokal sein lässt, mal Broadway-Glanz strahlen, mal mexikanische Hitze flirren lässt. Und all das schaffen die Mehrling und ihre Musiciens nur mit ihrer Musik: wunderbar. ..." Oliver Schwambach

KATHARINE MEHRLING revisits THE STREETS OF BERLIN at Joe's Pub

BWW Review (08.10.2019)

"Take a healthy dose of Edith Piaf's fervor, a pinch of Judy Garland's throbbing vulnerability, a dash of Marlene Dietrich's sleek streetwise sexiness, and top it off with a sprinkle of Bernadette Peters' raspy show-biz pluck, and you just might get Katharine Mehrling. ... ...Mehrling apparently stopped the show with four standing ovations. ... ...Katharine Mehrling. Take note; it's a name you'll want to remember. ... ...with "Streets of Berlin," Katharine Mehrling has made a welcome New York return. Closing the evening with (naturally) Piaf's "Non, je ne regrette rien," delivered with steely resolve in sterling fashion, one can't help but be reminded of a bemused comment she'd mentioned earlier in the evening. When her new American O-1 work visa arrived, she discovered that it lists Katharine Mehrling as a "German Alien with Extraordinary Abilities." Watching her myriad of gifts unfold on the Joe's Pub stage, it's hard to disagree." Brady Schwind

Katharine Mehrling für Darstellung in "Funny Girl" geehrt

Hersfelder Zeitung (21.07.2019)

"Mit dem Großen Hersfeldpreis 2019 bei den Bad Hersfelder Festspielen wird Katharine Mehrling für ihre Darstellung der Fanny Brice in dem Musical „Funny Girl“ ausgezeichnet. In der Inszenierung von Stefan Huber überzeugt sie in der Rolle einer Broadway-Legende und verkörpert eine selbstbewusste, starke Frau."

Mehrling au Bar

der Tagesspiegel (09.11.2016)

"Katharine Mehrling ist geballtes Charisma - als Sängerin wie als Schauspielerin, auf der großen Bühne wie im kleinen Spielzelt."

Mehrling au Bar

Berliner Morgenpost (09.11.2016)

"Die Stimme dieser Frau ist unglaublich.Von Gold in der Kehle zu sprechen wäre ein schales Klischee. Und untertrieben obendrein. Da verbirgt sich eine ganze Goldader."

Next to normal

Oberbayerisches Volksblatt (15.07.2016)

"Das Musical „Next to normal“ widmet sich im Deutschen Theater auf berührende Weise einem ernsten Thema. (...)Es ist der Abend von Katharine Mehrling, die als Diana eine grandiose Performance abliefert. Schwankend zwischen Optimismus, Resignation und tiefster Verzweiflung, aber auch zuständig für skurrile, komische Momente. Man hofft, leidet und lacht mit ihr, ohne die Auswirkungen ihrer Krankheit auf die Familie zu vergessen(...)Ein Abend der vor allem dank Katharine Mehrling noch lange nachklingt und zeigt, was das Genre Musical abseits der üblichen Handvoll Kassenschlager noch zu bieten hat. Solchen Mut wünscht man sich von Theatern öfter." Vorstellungen bis 23. Juli;

Evita

Musical1 (10.03.2016)

\"Im Ronacher schafft Starchoreograph Vincent Paterson als Regisseur ein beeindruckendes Gesamtbild. Katharine Mehrling gibt ihr Wien-Debüt und verkörpert Eva Perón sehr glaubhaft. Das Premierenpublikum zeigt seine Begeisterung mit langen Standing Ovations.\"

My Fair Lady

Berliner Morgenpost (30.11.2015)

"Ick sach nur Bulette", berlinert Eliza ironisch. Das Herz von Professor Higgins sei nichts als ein Fleischklops, vermutet die scharfzüngige Göre. Die deutsche Fassung des Erfolgsmusicals, 1961 am Theater des Westens zum ersten Mal aufgeführt, ist auf Berlinisch geschrieben. Und das kongenial. (...) Eliza Doolittle bekommt immer wieder Szenenapplaus, sodass der Professor kurzerhand auch gleich den Zuschauern die Berliner Schnauze abgewöhnen will. In der Pause grüßt man sich im Foyer mit "Guuuten Tag", eine Vokalübung aus dem Saal nachahmend. Im Kopf trällert man sowieso "Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen.(...) Die Sopranistin Katharine Mehrling hat ihr Publikum in der Hand, wie sie stottert und kiekst, auf Elizas ehrgeizigem Weg, eine Lady zu werden. Ihre Arien sind mädchenhaft leicht, haben dabei ein herrliches Schnodder-Timbre."

My Fair Lady

Der Tagesspiegel (29.11.2015)

"Everybody’s Darling aber ist natürlich Katharine Mehrling, eine Granate als Gossengöre, zart und zerbrechlich wie weiland Audrey Hepburn in der Ballnacht, umflossen von schwarzem Glitzerstoff, die Einzige mit Mumm zwischen all den männlichen Würstchen im Finale. Dass aus ihrem Gesang immer wieder überraschende Edith-Piaf-Töne herausleuchten, mit rollendem R und kleinen Chanson-Schluchzern veredelt, macht ihre chamäleonhaft schillernde Eliza nur noch charmanter."

My Fair Lady

Berliner Zeitung (29.11.2015)

"Sonnenschein der Aufführung ist Katharine Mehrling, die Elizas Wandlung vom Gör zur Weltdame glaubhaft nachvollzieht."

My Fair Lady

Deutschlandfunk (29.11.2015)

"Katharine Mehrling ist die aufsässige Blumenverkäuferin Eliza Doolittle: ein hinreißendes Temperamentsbündel, das mit seiner dreckigen Röhre und seiner rotzigen Penetranz den Phonetikprofessor Higgins so in den Wahnsinn treibt, dass er irgendwann selber anfängt, zu berlinern. Diese herrliche Göre zickt irre komisch herum, wenn sie zum Beispiel für Minuten in Sirenengeheul verfällt, anstatt sich weiter mit Sprechübungen foltern zu lassen. Wenn ihr nach dem Verschlucken von Kieselsteinen mit dem berühmten "Es grünt so grün" der Durchbruch gelingt, fangen sogar die inzwischen zahlreichen Grammophone auf der Bühne an, vor Freude zu schunkeln."

My Fair Lady

B.Z. (29.11.2015)

"Bei dieser „Fair Lady“ ist wirklich alles prachtvoll.(...) Die Komische Oper begeistert mit einer Neuinszenierung des legendären Musicals. (...) Ein Genuss für Augen und Ohren! Die grandiose Katharina Mehrling als Eliza Doolittle berlinert fröhlich drauf los, bis sie vom Sprach-Professor Henry Higgins (gespielt vom ebenso großartigen Max Hopp) zur Hochdeutsch-Lady verwandelt wird. (...) Prächtige Golden Twenties-Kostüme, mächtige Grammophone in verschiedenen Größen als Bühnebild und ein energisches Orchester – dafür gab es zu Recht stürmischen Applaus. Besonders umjubelt: Katharina Mehrling, die 2013 in „Ball im Savoy“ ihr Komisches-Oper-Debüt gab. Im Dezember darf man sie dort auf zwei Edith-Piaf-Abenden hören. Das sollte schon mal in den Terminkalender."

Ball im Savoy

Oper! Das Magazin, Katharina Fleischer (01.10.2015)

"Die Inszenierung von Barrie Kosky wirkt wie eine Zeitmaschine, die den Zuschauer in die überschwängliche, farbenfrohe und lustvolle Welt des Berlins der 1920er und -30er Jahre versetzt.(...) Neben der großartigen darstellerischen Leistung kommt in dieser Inszenierung noch einiges an sängerischem Können hinzu (...)Ebenso genial wie stimmlich unverkennbar: Katharine Mehrling."

Fast normal

Der Tagesspiegel (16.06.2015)

..."Vor allem Katharine Mehrling, zugleich Star an der Komischen Oper, hält dabei als Diana die Ausschläge zwischen Euphorie und Depression zusammen und schafft die emotionalen Andockmomente."

Classic Ladies

Berliner Morgenpost (05.07.2014)

Konzert 1:0 für Katharine Mehrling auf dem Gendarmenmarkt Bei der "Classic Ladies"-Nacht bezauberte die Berliner Sängerin Zu einem Höhepunkt wird der Auftritt der Berliner Entertainerin Katharine Mehrling, ... Sie bringt mit "The Lady Is A Tramp" pulsierendes Leben ins Programm. Und sie wird bei "Non, je ne regrette rien" zur leibhaftigen Piaf. Bezaubernd. © Berliner Morgenpost 2014 - Peter E. Müller

Kiss me Kate

osthessen news (27.06.2014)

"Eben noch zeigte sich Lilli Vanessi von ihrer zarten, zerbrechlichen Seite, um von einer Sekunde auf die nächste voller Brachialgewalt ihrer Wut Ausdruck zu verleihen, indem sie in der Verkleidung der widerspenstigen Kate den Festspielgängern unmissverständlich verdeutlicht „Ich hasse Männer!“. Es scheint, als spiele und singe sich Katharine Mehrling in der diesjährigen Musicalinszenierung von „Kiss me Kate“ die Seele aus dem Leib. Mal ist sie verletzlich, haucht mit samtweicher Stimme unsterbliche Songs von Cole Porter, wie „Wunderbar“, ins Mikrofon, mal wütet sie in Berserkermanier auf der Bühne, um ihren männlichen Gegenpart mit Schimpfwörtern zu bombardieren. Die Präsenz, die die Berlinerin dabei an den Tag legt, ist beeindruckend. Das Publikum ist ihr von der ersten Minute an hemmungslos. (...) Begeistert ist Katharine Mehrling auch von Bad Hersfelds besonderem Flair: „Hier ist es richtig kuschelig, weil alles in großer Gemeinschaft stattfindet – ohne dass die Professionalität darunter leidet.“ Selbstverständlich seien ihr vor ihrem Engagement die Bad Hersfelder Festspiele ein Begriff gewesen. „Dieses Theaterfestival ist in der Schauspielszene sehr bekannt“, erläutert der Musicalstar. „Ich habe in dieser mystisch anmutenden Stätte auch schon Stücke gesehen; mir „König Lear“ und „Evita“ mit Helen Schneider angeschaut.“ Einmalig sei das Zusammengehörigkeitsgefühl, das unter den Ensemblemitgliedern herrsche. „Um nach der Vorstellung wieder herunterzukommen, sitzen wir häufig bei einem Bierchen gemeinsam beisammen“, verrät die Schauspielerin, die die Probenphase als extrem intensiv empfand. „Ich habe diese Zeit genutzt, um in die beiden Rollen einzutauchen.“

Kiss me Kate

dpa (19.06.2014)

"Mit dem Musical «Kiss me, Kate» ist bei den Bad Hersfelder Festspielen die dritte Premiere überzeugend über die Bühne gegangen. Das Comedy-Musical des US-amerikanischen Komponisten Cole Porter gilt als amüsante Version eines modernen Geschlechterkampfes. In den Hauptrollen begeisterten die Musical-Stars Thomas Borchert und Katharine Mehrling die 1100 Zuschauer am Mittwochabend in der Stiftsruine. Mehrling und Borchert gehörten zu den gefragtesten Musicaldarstellern in Deutschland, wie Regisseur Stefan Huber sagte. (...) «Katherine Mehrling halte ich für die Nummer eins in ihrem Fach. Sie ist ein Naturereignis», bewertete Freytag. Sie zeigte ebenso wie Borchert eine mit Energie geladene und ausdrucksstarke Leistung bei ihrem Debüt bei den Bad Hersfelder Festspielen."

Piaf au bar

Berliner Morgenpost (09.01.2014)

"Es soll ja immer noch Menschen geben, die nicht wissen, wer Katharine Mehrling ist. Das geht eigentlich gar nicht. Denn die Sängerin ist Berlins heimlicher Star. Ein ewiger Geheimtipp, der immer weniger geheim wird, aber noch immer kurz vor dem ganz großen Durchbruch steht. Dem nämlich, das man ihren Namen memoriert. (...) Jetzt ist sie drei Tage lang mit ihrem leicht variierten Piaf-Solo in der Bar Jeder Vernunft zu sehen: "Piaf au Bar". Premiere war am Dienstag. All die Gassenhauer stehen da auf dem Programm: "Non, je ne regrette rien", "Padam Padam", "La vie en rose". Und sie singt sie nicht nur, sie erfindet sie noch einmal neu, verjazzt sie hier, verbluest sie da. Die Mehrling ist mit ihren 1,57 Meter ganze zehn Zentimeter größer als die XXL-Ikone Edith, sie wirkt zierlich und zerbrechlich. Und ihre Stimme klingt immer, das ist ihr besonderes Timbre, ein wenig belegt, als sei sie erkältet. Aber dann beltet sie durch und schmettert los, dass einem Hören und Sehen vergeht. Wo nimmt das Mädel das nur her?"

Funny Girl

thatsMusical.de (12.12.2013)

"(...) "Funny Girl" am Staatstheater Nürnberg steht und fällt mit der der Hauptdarstellerin: Katharine Mehrling ist nicht nur im Stück der umjubelte Star Fanny Brice, sie wird ihrer Rolle mehr als gerecht. Die Bandbreite ihres schauspielerischen Ausdrucks ist groß: von schnoddrig-frech bis zu tief verzweifelt. Sie erweckt Fanny zum Leben, das einzig aber nicht artig ist. Passend dazu die Wandlungsfähigkeit (...)."

Funny Girl

Musicals-Das Musicalmagazin (12.12.2013)

"Schnell ist Barbra Streisand, die Besetzung von Fanny Brice am Broadway und in der Filmfassung, vergessen, wenn Katharine Mehrling die Bühne betritt. Bereits in ihrem ersten Solo nimmt sie das Publikum durch ihr Spiel und ihre kraftvolle Stimme für sich ein und macht klar, warum genau sie, Fanny Brice, das Zeug zum Bühnenstar hat. Ob extrem komisch beim ersten Zusammentreffen mit Nick Arnstein als Hund auf allen vieren oder nachdenklich, wenn Nick ihr am Schluss eröffnet, nicht mehr zu ihr zurückkehren zu wollen, Mehrling kann ihre ganze Palette an Emotionen zeigen. In den großen Shownummern wirbelt sie über die Szene und besticht mit ihrer beeindruckenden Bühnenpräsenz."

Piaf

thatsMusical , Julia Weber (29.10.2013)

Anlässlich des fünfzigsten Todestages von Edith Piaf huldigt Katharine Mehrling mit ihrer Band im Berliner Schlossparktheater der Chansonette. (...) Mehrlings Stimme ist perfekt für Piafs Lieder. Als sie am Ende des ersten Stücks zu singen aufhört, läuft im Hintergrund noch immer die Platte und der Zuschauer erlebt einen Echo-Effekt. Die Stimmen sind beinahe deckungsgleich, auch wenn die der Piaf ein wenig dunkler gefärbt ist. Mehrling schafft es problemlos vom verführerisch-rauchigen Jazzgesang zur Rockröhre zu wechseln, wackelt weder in Höhen noch hat sie Probleme mit den tieferen Passagen. Nein, Probleme hat sie nicht, dafür aber jede Menge Spaß, der auch auf das Publikum überspringt, wenn die kleine Frau mit der großen Stimme über die Bühne tanzt, auf den Flügel klettert und sich im wahrsten Sinne des Wortes die Seele aus dem Leib singt (...). Mehrling ist mal Piaf, mal eine der Figuren aus deren Liedern, dann wieder ganz sie selbst. Sie spielt mit den Figuren und schaltet innerhalb von Sekunden von Femme Fatale auf Hessische Frohnatur um nur um im nächsten Moment als leichtes Mädchen einen der Zuschauer mit "Kommen Sie rein mein Herr", an ihren Tisch zu laden. (...) Mehrling singt an diesem Abend nicht nur Piaf, sondern auch einige Stücke ihrer Zeitgenossen und Kollegen. Auffällig ist, dass sie sich dort, wo es ihr wirklich wichtig ist, die Botschaft des Textes zu vermitteln, die Emotionen nicht nur über Musik sondern auch über Text weiterzugeben, für die deutsche Übersetzung der Chansons entscheidet, so beispielsweise bei "Ich bin ein Homo" ("Comme ils disent") von Charles Aznavour oder auch bei "Rue de la Grange Nummer 10", ihrer Interpretation von "Nantes". Gerade diese beiden Stücke sind als Highlights des Abends anzusehen, stechen sie doch durch ihre Ernsthaftigkeit und Melancholie hervor aus einer Reihe "netter" Chansons. Ebenso intensiv wirkt "Je ne suis pas folle". (...) Ein Abend voller solcher Stücke wäre sicherlich schwer zu verkraften, doch Mehrling hält stets die Balance und so dürfen diese eher traurigen Stücke koexistieren mit Werken wie "C'est un Gars", "Bal dans ma rue", dem zur Erheiterung der Anwesenden auf Sächsisch gesungenen "La vie en rose" und dem wohl bekanntesten Piaf-Chanson "Je ne regrette rien", den Mehrling mit so viel Überzeugung und Herzblut singt, dass man ihr jede Zeile glaubt. Nichts zu bereuen haben auch die Zuschauer, die nach einem herzerfrischenden Programm sicherlich mit der einen oder anderen Chansonmelodie im Ohr den Heimweg antreten.

Ball im Savoy

Die Welt (11.06.2013)

"Ein begeistertes Publikum feiert im fast 81 Jahre nach der Uraufführung nach Berlin zurückgekehrten "Ball im Savoy" die lange schon durch die Stadt irrlichternde, hier mit einer leckeren Rolle an einem zentralen Haus beschenkte Katharine Mehrling als Daisy im Frack und Fummel. Die tobt als Weltmeisterin im Big-Band-Jodeln über die Bühne, redet Denglisch wie Gayle Tufts, krault und kost ("Quick, Quick, mein kleiner Kebab!") ihren sechsmal verheirateten türkischen Galan, ist rothaarig sexy, hüftwackelnd knusprig, tanzend beweglich – und vor allem sehr süß modern."

Ball im Savoy

klassik.com (11.06.2013)

"Die Komische Oper hat für diese drei entscheidenden Rollen drei Gäste engagiert, die man als Traumbesetzung bezeichnen kann. Dagmar Manzel schlüpft in die Rolle der glamourösen Madeleine de Faublas (...). Daneben die kurzfristig in die Produktion geholte Katharine Mehrling als Daisy. Es gibt nur ein Wort, das ihre wirbelwindartige Interpretation beschreiben kann: wow! Die zierliche Mehrling schafft es, sogar Dagmar Manzel an die Wand zu spielen, und das will wirklich was heißen. Dass die Komische Oper Mehrling für die Operette entdeckt hat, ist ein gutes Zeichen für die Zukunft. Es gibt genügend Operetten mit Diven-Doppel, wo man Manzel/Mehrling effektvoll einsetzen könnte. Und dann ist da noch Helmut Baumann höchstselbst, der mit 70+ aufs Berliner Showparkett zurückgekehrt und als Mustafa Bey umwerfend ist."

Ball im Savoy

Der Tagesspiegel (10.06.2013)

"Katharine Mehrling trägt Knickerbocker-Hosen zu Highheels und singt vom boxenden Känguru – das ist im Salon der Clou. Als wär’s ein Rilke-Gedicht, so zelebriert sie den Gaga-Text, lässt sich dabei von sexy Tänzern durch die Luft wirbeln, streut Scat-Gesang, Soultöne und Jodler ein, kurz: Sie erfüllt die ganze Bühne nicht nur mit ihrer wandelbaren Stimme, sondern auch mit einer körperlichen Präsenz, die pure, sinnliche Lebensfreude ausstrahlt. Wer die zierliche Erscheinung nicht schon aus der Musical- und Kleinkunstszene kannte, liebt sie jetzt. Auf den ersten Blick und Ton. A star ist born."

Ball im Savoy

Focus (10.06.2013)

"Der ungeteilte Zuspruch gilt Helmut Baumann als durchtriebenem Botschaftsattaché Mustafa Bey und Katharine Mehrling, die sich als Jazzkomponistin Daisy Darlington zwischen „Jodel-Jazz“ und Foxtrott-Einlagen als der Star des Abends erweist."

End of the Rainbow

thatsMusical (11.11.2012)

"Was dem Zuschauer bei "End of the Rainbow“ geboten wird, ist in erster Linie eine großartige schauspielerische Leistung von Katherine Mehrling, die ihre männlichen Mitstreiter etwas blass aussehen lässt. Hinzu kommen die großen Hits von Judy Garland von “When you‘re smiling“ über “Swanee“ bis “Zing! Went the Strings on my Heart“, die man wohl kaum besser singen kann. Die Live-Band spielt souverän und Peter Quilters Skript bietet eine gute Mischung aus traurig-ernsten und urkomischen Momenten."

Funny Girl

Emsdettener Volkszeitung (22.10.2012)

"Shomusical im Opernhaus: "Funny Girl" bringt den Broadway nach Dortmund Vergessen Sie Barbra Streisand als Funny Girl. Und sehnen Sie sich nicht nach dem Broadway. Denn an dem liegt seit Sonntagabend das Dortmunder Opernhaus, und spielt, singt und tanzt Katharine Mehrling als sensationelle Titelfigur in dem Musical von Jule Styne.(...) Das Ensemble swingt und steppt, dass es eine Freude ist. Im ersten Teil der Liebesgeschichte, die kein Happy End hat, noch mehr als im zweiten. Und es gibt Momente in dem Musical, in denen der ganze Saal die Luft anhält, weil's so schön und anrührend ist. Bei allem Revue- und Show-Glamour hat Huber auch die Entwicklungen der Figuren herausgearbeitet. Katharine Mehrling trägt dieses Musical. Sie ist hinreißend komisch als junge Fanny Brice, singt anders als die Streisand, aber mit kraftvoller Stimme, bewegt sich exzellent und macht die Entwicklung von der Göre zur Diva glaubhaft."

Funny Girl

WAZ, Lars von der Gönna (22.10.2012)

"Dortmund feiert Premiere von „Funny Girl“ Eine sensationelle Hauptdarstellerin adelt die aktuelle Neuinszenierung des Musicals „Funny Girl“ an Dortmunds Opernhaus. Das Energiebündel Katharine Mehrling ist in der Titelrolle ein Ereignis. Aber nicht alles um sie herum ist Gold, was an diesem Abend glänzen möchte.(...) Fragt man sich, wer oder was an diesem Dortmunder Abend bedingungslos elektrisiert, ist die Antwort sechssilbig: Katherine Mehrling. Wie dieses kleine Kraftpaket als Fanny den Riesenraum des Dortmunder Hauses im Griff hat, wie sie Gosse und Grande Dame immer mit doppeltem Boden ausstattet, das ist zum Süchtigwerden gut. Mehrling hat diese besondere Stimme, in der das Verletzliche wie die raue Röhre ohne Widerspruch nebeneinander zu Hause sind: ein Timbre, das die besten Interpretinnen einer Sally Bowles („Cabaret“), einer Annie Oakley („...get your gun“) auszeichnet."

End of the Rainbow

Marcel Konrath (11.09.2012)

"Von der ersten Sekunde an, in der Katharine Mehrling die Bühne betritt, drückt sie Garland und dem Stück ihren eigenen Stempel auf ohne Judy zu imitieren. Sie atmet Judy mit jeder Faser ihres Herzens und Könnens und zaubert pure Magie auf die Bühne des Schlosspark Theaters. Es ist eine Leistung, die mir den Atem stocken lässt. Mehrling arbeitet in der hervorragenden Regie von Folge Braband jede einzelne Nuance in einer Vielschichtigkeit und Intensität heraus, die für Jahre unerreicht bleiben wird. Es ist einer dieser Abende, von dem man später erzählen wird, wie dankbar man sich schätzen konnte dieses Ereignis namens Katharine Mehrling zu sehen. Sie fängt Garlands tiefe, innere Zerrissenheit unglaublich intensiv ein und sorgt für wahre Fluten an Gänsehautmomenten. Schauspielerisch beweist Mehrling, dass sie zur ersten Liga gehört . ... ...Mehrling gelingt das Kunststück, durch ihren Esprit und Charme die Rolle zu atmen, zu leben und zu spüren. Ihre Sprachmelodie ähnelt der von Garland auf eine Weise, die schon fast unheimlich ist. Sehr dosiert setzt sie dagegen Garland's bekannte zackig theatralische Gestik ein. ... , hat Mehrling's Judy vor allem auch ein großes Herz und besteht bei aller Exzentrik aus Fleisch und Blut. Ihre Reaktionen sind absolut nachvollziehbar, nichts wirkt überzogen oder künstlich. Wenn sie dann im perfekten American English mit dem Publikum flirtet und jeder zum "Darling" wird und "marvellous" ist, währt man sich wahrhaftig in einem Garland Konzert. ... Mehrlings gesangliche Qualitäten gehören nicht etwa zu den Besten, es sind die Besten, die man derzeit in Deutschland erleben kann. Ihre Stimme ist ein Geschenk des Himmels, hinter der Können, Qualität und eine exzellente Ausbildung stecken. ... Wenn Mehrling am Ende des Regenbogens, sitzend und unverstärkt "Over The Rainbow" singt, ist dass von herzzerreißender Schönheit. Die Traurigkeit, Klarheit und tiefe Sehnsucht die uns diese außergewöhnliche Künstlerin mit diesem Portrait schenkt, sind kostbare, selten gewordene Momente im Theater und es ist der Stoff aus dem Theaterlegenden sind. Der Wunsch nach Anerkennung findet im allergrößten Schmerz den größten Ausdruck und so wäre dieses letzte Lied noch eindringlicher in einer reinen A-capella Version gewesen, mit dem vollständigen Verzicht auf Pianobegleitung. Es ist ein seelenvoller Rückblick auf das Lied, welches Garland einst zum Weltstar machte, unzählige Male sang und dessen tiefsitzende Bedeutung wohl ihr allein vorbehalten war ("Why, oh why, can't I?"). Stehende Ovationen und Bravas für Katharine"

End of the Rainbow

Berliner Morgenpost (03.09.2012)

Katharine Mehrling glänzt in Berlin als Judy Garland
In "End of the Rainbow” werden die letzten Monate der tragischen Diva nacherzählt. Das Publikum sprang am Ende jubelnd von den Stühlen auf.
"Auf der Bühne des Berliner Schlosspark Theaters brilliert Katharine Mehrling als erstklassige Ausgabe der Judy Garland und bleibt dabei eine ebenfalls erstklassige Katharine Mehrling.
Dass ihre Persönlichkeit die der Garland ganz und gar zu umfließen und durchdringen scheint, das ist das eigentliche Wunder dieses beglückenden Abends mit dem Titel "End of the Rainbow", in dem der britische Autor Peter Quilter die letzten Monate der tragischen Diva nacherzählt.(...)
Dazu kommteine clevere Regie von Folke Braband, der die erzählten und die gesungenen Parts gekonnt in der Waage hält und inhaltlich miteinander verschränkt. Dass das so hervorragend funktioniert, liegt an der seltenen Doppelbegabung der Katharine Mehrling, die im Schauspiel wie im Gesang gleichermaßen überzeugt. (...)
Es ist dieser letzte, berührende Song natürlich "Somewhere Over the Rainbow" aus dem "Zauberer von Oz", gesungen ganz vorne, ganz alleine am Bühnenrand sitzend. Wer braucht schon einen Zauberer von Oz, Berlin hat seine eigene Zauberin und die heißt Katharine Mehrling."

Am Rande der Nacht

Volkmar Draeger (28.02.2012)

"Nach der fabelhaften Meret Becker wieder eine Personalshow im Wintergarten. Die Königin des neuen Programms heißt Katharine Mehrling, auch sie Schauspielerin mit Schwerpunkt Musical, das sie in London und New York studierte. In Berlin reüssierte sie als Edith Piaf, Irma la Duce, Sally Bowles. Und ist verliebt in den Moment zwischen Dunkelheit und Tag. Daraus strickte sie mitRegisseur und Ausstatter Stephan Prattes das Buch für die Show. »Am Rande der Nacht« heißt sie, basiert auf der gleichnamigen CD und einem daraus hervorgegangenen Konzertabend. So entstehen Ideen fürs Varieté.(...) Das erobert sich Mehrling mit ausgesuchten Gästen, an erster Stelle Rolf Kühn, mit dem zusammen sie die CD schrieb. Ein Team aus neun weiteren Künstlern sowie Band unter Harry Ermer hat sie um sich geschart, um jene Idee umzusetzen. Im schwarzen Trenchcoat tritt Mehrling fast unscheinbar aus der Tür, über der »Tag« steht, begibt sich in die Verlockungen der Nacht. Chansonesk, angejazzt und mit düsterem Text singt sie, klein, schmal, das blonde Haar straff zurückgekämmt, wie schön es wäre, mit jemandem zu reden, geht kurz auch in den Saal. Um dann gleich ins südamerikanisch Heiße überzuleiten.(...) Wenn sie mit den Messern liebäugelt, in verschiedene Sprachen und Dialekte umschlägt, Londons spitzmündigen Jargon, den Akzent dort lebender Inder imitiert, als schwuler Cowboy aus New York schluchzt, sogar, wer hätte das erwartet, süddeutsch jodelt, dann ist sie auf dem Höhepunkt ihres eigenen Abends angelangt. Selbst Schweizerisch kann sie, mit dem Sächsischen aber klappt es so wenig wie mit ihrem Spiel auf dem Akkordeon. Übel nimmt ihr das keiner: Das eingestanden Unvollkommene ist menschlich. Ein Star aus der Provinz, wie sie ironisch singt, ist sie keinesfalls.(...) Weiteres Highlight in einem angenehm temperierten und tarierten Programm: Katherine Mehrlings Piaf-Reminiszenz mit »Milord« als hoch energetische Zugabe."

Am Rande der Nacht

Hauptstadtstudio (20.02.2012)

"In der neuen Show verwandelt Katharine Mehrling den Berliner Wintergarten in einen Nachtclub mit Special Guest Rolf Kühn. Chanson und Jazz schwirrt durch die Luft. Musiker und Artisten bewegen sich ”Am Rande der Nacht”. Am Donnerstag, den 16. Februar 2012 wurde große Premiere gefeiert. Im Laufe des Abends stellt Katharine Mehrling scherzhaft die Frage, wann sie denn den Durchbruch schaffen werde. Die Antwort ist ganz einfach: hier und jetzt, mit dieser Show. Denn Katharine Mehrling bringt das volle Paket mit. Sie kann singen, moderieren und vor allem weiß sie zu unterhalten. So etwas nennt man wohl Bühnenpräsenz. Sie einfach als deutsche Edith Piaf zu bezeichnen, würde ihr nicht gerecht werden, denn Katharine Mehrling ist kein einfacher Abklatsch der französischen Chanson-Legende. “Am Rande der Nacht” ist keine Cover-Show, es ist ihre Show. Mit grandioser Stimme, Schlagfertigkeit und viel Humor führt die Mehrling durch den Abend. Und obwohl in Hessen geboren kommt auch die Berliner Schnauze nicht zu kurz."

Am Rande der Nacht

Siegessäule (17.02.2012)

"Eine tolle Truppe hat Katharine Mehrling da zusammengestellt – wie es sich für ein knackiges Varieté gehört: Verschiedenste Artisten, ein Schlangenmensch, Tänzer und natürlich Katharine Mehrling haben am Donnerstag bei der Premiere den Wintergarten beben lassen – das Publikum war ehrlich begeistert. Die vielen anwesenden Promis, gesichtet wurden unter anderen Klaus Wowereit, Romy Haag, Alfred Biolek und Gitte Haenning, schienen ebenfalls entzückt."

Am Rande der Nacht

inforadio rbb 93,1 (17.02.2012)

""Am Rande der Nacht" heißt es für die nächsten zwei Monate im Berliner Wintergarten Varieté. Mit Live Band, Jazz Legende Rolf Kühn und internationalen Artisten feiert die Sängerin Katharine Mehrling dort ein großes Bühnenprogramm. (...) Im schwarzen Trenchcoat löst sie sich aus der Schwärze der Nacht. Wo sie singt, da geht das Licht an. Im Wintergarten ist das ein funkelnder Sternenhimmel. Bei ihr gesellt sich der strahlende Silbermond dazu. Alles ist bereitet für die ganz große Personality Show der Katharine Mehrling. Denn so vielseitig haben selbst Kenner ihrer Kunst sie noch nie gesehen: Mit Bravour stürzt sie sich in die Historie des Wintergartens und in die eigene Vita, gibt eine im russischen Trainingscamp gestählte Messerwerferin und das einzige Showgirl, zuständig für Bühnenzauber."

Am Rande der Nacht

braoadwayworld.com (01.02.2012)

"Katharine Mehrling ist längst kein Geheimtipp mehr - Berlin feiert sie als seinen Bühnenstar und wahres Stimmwunder. Doch sie ist viel mehr, sie ist ein Gesamtkunstwerk. Nun steht die Vollblut-Entertainerin mit ihrer Live-Band, Tänzern, internationalen Varieté-Artisten und ihrem Special Guest, der Jazzlegende Rolf Kühn, erstmals auf der Bühne im Wintergarten Varieté. Ab dem 11. Februar lädt Katharine Mehrling in der neuen Wintergarten-Produktion „Am Rande der Nacht“ die Zuschauer ein, mit ihr zwei Stunden phantastischer Unterhaltung zu erleben – und Charme und Stimme dieser Künstlerin komplett zu erliegen. (...) La Mehrling verzaubert ihr Publikum mit Entertainment-Qualitäten vom Feinsten, Sex- Appeal und Seele. Entwaffnend ehrlich und hinreißend komisch. Jeden Song küsst sie dabei auf ihre ganz besondere Art und Weise wach."

Am Rande der Nacht (mit der hr-Bigband)

Kultur (20.12.2011)

Aus Nidderau in die weite Musical-Welt gezogen: Katharine Mehrling singt auch Jazz. Tatort am Donnerstag um 20 Uhr ist der hr-Sendesaal an der Frankfurter Bertramstraße. Swingend steigt auch Jazzklarinettist Rolf Kühn ein, der die in Berlin lebende Nidderauerin zu den Blues-lastigen Songs ermunterte. "Kaum einer ist in so vielen Genres daheim wie Schauspielerin und Musical-Darstellerin Mehrling, die französische Legende Edith Piaf ebenso verkörpernd wie Irma La Douce. Mit einer flexiblen Stimme, die mühelos zwischen hartem Rock, tiefgründigen Chansons und Jazzsongs pendelt. „Am Rande der Nacht“ nennt sie ihre erste CD, eine für den Showstar magische Zeit, eine Zwischenwelt, bevor der Tag anbricht. „Alle Lieder haben etwas mit der Nacht zu tun“, sagt Katherine, die Text und Musik selbst verfasste. Für die musikalische Verpackung war Rolf Kühn zuständig, der mit seiner Klarinette die kleine Besetzung ergänzt. Es sind Songs, die Fragen stellen und bittersüße Stimmungen beschwören. Kurzum, es geht in diesen zwischen Blues und Chanson changierenden Liedern um Beziehungen, die gedanklich und stimmlich intensiv aufgearbeitet werden. Ein neues Kleid erhält das Album durch hr-Bigband und Arrangements des Gastdirigenten und ehemaligen Leader Jörg-Achim Keller. „Da ist viel Kraft und Energie im Spiel.“"

Portrait

Berliner Kurier (20.06.2011)

"Eine Frau ohne Kompromisse: Sängerin und Schauspielerin Katharine Mehrling.
Als Rolf Kühn in den 50er Jahren in die New Yorker Jazz-Szene eintauchte (...), war Katharine Mehrling noch lange nicht geboren. Jahrzehnte später wandelte die Sängerin und Schauspielerin auf seinen Spuren durch die Clubs von Manhattan bis nach Harlem, wo der schwarze Blues wohnt. Auf ihrem neuen Album haben sie sich getroffen - die ergraute Jazzlegende und die blonde Bluessängerin. Sie schrieb die Texte, er die Musik für "Am Rande der Nacht"."

Bonsoir Katharine

shz.de (30.04.2011)

""Bonsoir Katharine!" Moment mal, diese Künstlerin ist doch nicht als Katharine, sondern als Piaf schon längst auf dem Sprung vom Geheimtipp zum Star. Doch der Titel des Programms, das das jüngste "Strandgut" am Donnerstag Abend in den Saal des "Strandhotels" nach Glücksburg spült, ist dennoch perfekt gewählt. Denn Katharine Mehrling ist längst mehr als die perfekte Piaf-Kopie(...) Klar gibt die Wahl-Berlinerin auch in Glücksburg zunächst den französischen Vamp, der sich aber nur mit einem koketten Dreh zum hessischen Provinz-Mädel wandelt. Von dort geht die in manchen Passagen fast zu rasante Verwandlungs-Reise los. Von der Valente bis zur Leander, und immer wieder zur Piaf. Vom Musical über Soul bis zum Country, und immer wieder zum Chanson.(...) Katharine Mehrling ist die Vielseitigkeit in Person. An der Ostsee verblüfft die zarte Blonde mit gewaltiger Stimme noch viele. In Berlin wird sie längst als der neue große Musicalstar bejubelt. (...) Einfach ein Genuss, wie die Mehrling dann auch noch spektakulär, scheinbar kinderleicht und professionell inszeniert die Brücke in die Gegenwart baut. Sie rockt mit ihren Musikern unwiderstehlich das Chanson und das Strandhotel. Bravo Katharine!"

The Birds of Alfred Hitchcock

27.09.2010 (27.09.2010)

"Mit »Die Vögel« gelang Alfred Hitchcock 1962 ein Geniestreich im Genre Horrorfilm. Knapp 50 Jahre später dient dieser Klassiker dem Komponisten William Ward Murta als Folie für ein Musical, das es mit jeder erfolgreichen Broadway-Produktion aufnehmen könnte. Unter dem Titel »The Birds of Alfred Hitchcock« erlebte das Werk am Samstag im Stadttheater Bielefeld (...) seine gefeierte Urauführung. So gruselig der Hitchcock-Schocker daher kommt, so graut es seiner Hauptdarstellerin Tippi Hedren (Katharine Mehrling gibt sie stimmlich und darstellerisch grandios) vor den Dreharbeiten." "(...) Brillant ist die Idee, das Stück mit einem Horror-Effekt zu beginnen. Tippi Hedren (grandios: Katharine Mehrling) hat einen Albtraum. (...) Im Vordergrund bleiben aber stets die Figuren. Überragend ist Katharine Mehrling, die als Tippi Hedren einen nuancenreichen, sich entwickelnden Charakter mit großer emotionaler Bandbreite erschafft und dabei stimmlich wie schauspielerisch intensiv auftrumpft."

The Birds of Alfred Hitchcock

... (23.07.2010)

"Katharine Mehrling spielt Tippi Hedren in Bill Murtas neuem Musical "The Birds of Alfred Hitchcock.
Eine Rolle auf den Leib und die Stimme geschrieben zu bekommen - das ist auch für eine Schauspielerin und Sängerin ein Luxus, die bereits einige Triumphe gefeieret hat: Katharine Mehrling machte als Chanteuse Edith Piaf Furore. (...) Aber was sie jetzt am Bielefelder Theater erlebt, versetzt die Erfolgsverwöhnte in Euphorie. (...) "Wir haben ein tolles Ensemble und dürfen unsere Kreativität ausleben. Da steckt von jedem Beteiligten viel Energie und Leidenschaft drin."" (Anke Groenewold)

Bleib noch bis zum Sonntag

Der Tagesspiegel (19.12.2007)

"Gut möglich, dass "Bleib noch bis zum Sonntag" ein Renner wird - aber nicht dank der Inszenierung. (...) Aber dank der Hauptdarstellerin Katharine Mehrling wird der Abend ein Erlebnis. (...) Standing Ovations."

Portrait

Berliner Zeitung (06.01.2006)

"Ihr gelingt dabei als Sängerin wie als Schauspielerin etwas nicht unbedingt Selbstverständliches: Sie vermag ihr Publikum zu berühren. Das wissen nicht nur die Kritiker, sondern auch die Zuschauer zu schätzen, gleichwohl gilt sie weithin noch als Geheimtipp."

Cabaret

Berliner Morgenpost (03.01.2006)

"Diese Wahrhaftigkeit macht - neben dem Können - das Einmalige der Schauspiel-Sängerin aus. Sie schummelt nicht."