Cusch Jung
| Größe | 178 cm |
| Haare | braun |
| Augen | braun |
| Sprachen | Englisch, Französisch |
| Dialekte | bairisch, österreichische Mundart, pfälzisch, Hamburger Platt |
| Ausbildung | Staatliche Schauspielschule Berlin |
| Tanz | Jazz-, Step- und Bühnentanz |
| Sport | Motorradsport, Judo |
| Soloprojekte | Liederabende, Gala |
Info
Cusch Jung wurde 1958 geboren. Als Zwölfjähriger spielte er in seiner Heimatstadt Kaiserslautern bereits den Gustav mit der Hupe in EMIL UND DIE DETEKTIVE. Danach lernte er den Beruf von der Pike auf: Schauspiel, Gesang und Tanz. 1981 spielte er seine erste Hauptrolle in der europäischen Uraufführung von ANYTHING GOES.1984 engagierte ihn Helmut Baumann in das Solistenensemble des Theater des Westens, wo er sogleich als Judas in JESUS CHRIST SUPERSTAR brillierte. In den folgenden Jahren avancierte er zum Publikumsliebling der traditionsreichen Musicalbühne. Cusch Jung spielte unter anderem den Jean-Michel in LA CAGE AUX FOLLES und gab, neben Helen Schneider und Hildegard Knef, den Cliff in CABARET. Im WEISSEN RÖSSL spielte er der Sigismund, in GYPSY den Herbie, und in PIRATEN war er als Piratenkönig zu sehen. Ein Abstecher als Tony in der WEST SIDE STORY führte ihn nach Kassel, Dortmund, Bonn und an das Metropol-Theater Berlin. Weitere wichtige Rollen waren Che Guevara in EVITA, der Vernon in SIE SPIELEN UNSER LIED, und der Klaus in GETEILTE FREUDE im Theater am Kurfürstendamm. Ab 1999 steht Cusch Jung als Staranwalt Billy Flynn in der Erfolgsproduktion CHICAGO wieder auf den Bühnen des TDW, des Deutschen Theaters München und des Theaters in Basel. 2002 bis 2004 kreiert er im Musical MAMMA MIA den Harry, 2005/06 den Rochefort in DREI MUSKETIERE sowie 2008 den Herbert im Neue Deutsche Welle-Musical ICH WILL SPASS. Eine neue aufregende Aufgabe übernahm Cusch Jung 2009: Als Archäologe präsentierte er in Europa hunderttausenden begeisterter Zuschauer in großen Arenen die Geschichte der DINOSAURIER.
Seit einigen Jahren führt Cusch Jung auch Regie. 1996 feierte er sein Debut mit der Jubiläumsrevue ALLES NUR THEATER am Theater des Westens. 1999 inszenierte er an der Tribüne die deutsche Erstaufführung von Neil Simons Komödie EIN MÄDCHEN WIE DAS STERNENBANNER (Neuinszenierung für die Komödie im Bayerischen Hof 2002). Im Jahr 2000 sind neben der Inszenierung von EIN GAUNER KOMMT SELTEN ALLEIN weitere Regieprojekte entstanden: In Dessau für die Kurt-Weill-Festspiele die Revue MEINE HERREN HEUTE SEHEN SIE MICH..., und an der Tribüne Berlin inszenierte er 2000 eine Produktion, in deren Mittelpunkt eine Berliner Legende steht: CLAIRE WALDOFF - IHR LEBEN. Cusch Jung hatte großen Erfolg mit seinen St. Gallener Inszenierungen von MY FAIR LADY, wo er auch als Higgins gefeiert wurde, wie mit ANATEVKA, CABARET (auch Conférencier), in Rostock, wo er wieder in Zusammenarbeit mit Claudio Bueno ON THE TOWN auf die Bühne brachte, sowie in Tecklenburg JEKYLL & HYDE (2007) und MOZART (ausgezeichnet als bestes Short-Term-Musical 2008 durch die Musical-Zeitschrift Da Capo).
Von 2010 bis 2012 stand Cusch Jung allabendlich als Bösewicht "Curtis Shank" im Musical SISTER ACT im Operettenhaus Hamburg auf der Bühne.