Adriana Altaras
| Größe | 157 cm |
| Haare | braun |
| Augen | braun |
| Sprachen | Italienisch, Serbokroatisch, Englisch, Französisch, Spanisch |
| Ausbildung | HdK Berlin, Experimental Theater Wing, New York City |
| Stimme | Sopran |
| Sport | Karate, Skilaufen, Tennis |
| Geburtstag | 06.04.1960 |
| Homepage | www.altaras.eu |
| Soloprojekte | 1-Personen-Stücke |
Info
Adriana Altaras wurde in Zagreb geboren, wuchs in Italien und Deutschland auf. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule der Künste in Berlin und vervollständigte ihr Studium an der New York University.Sie ist Mitbegründerin des Theaters zum Westlichen Stadthirschen in Berlin, wo sie mehrere Jahre als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin tätig war. Während dieser Zeit spielte sie unter anderem in DER FROSCH (Achternbusch), DIE NÄCHTE DER CABIRIA (nach Fellini), CLARA S. (Jelinek), SOMMERNACHTSTRAUM (Shakespeare) und in der deutschen Erstaufführung von Leona Carringtons PENELOPE. Hinzu kommen Engagements am Maxim-Gorki-Theater und der Freien Volksbühne in Berlin, am Theater Basel, in Konstanz und Stuttgart. Mit ihrem ersten Solostück JONTEFF, das sie auch selbst geschrieben hat, gastierte sie außer in deutschen Städten auch für das Goethe-Institut in Österreich, Ungarn und Brasilien.
Adriana Altaras begann ihre Regietätigkeit an der Neuköllner Oper in Berlin mit FRAU PARKER KANN NICHT SCHLAFEN; LIEBESTRANK (Donizetti) sowie den Barockopern LA SORELLA AMANTE (Hasse) und TOM JONES (Philidor).
In den Jahren 2002-2004 war sie Hausregisseurin am Berliner Maxim-Gorki-Theater, wo die Inszenierungen von JUD SAUER (Altaras), DAMEN DER GESELLSCHAFT, VÄTERCHEN FROST (Reber) und 2004 TRAUER TO GO (Altaras) entstanden, letzteres eine Arbeit ü̈ber deutsche Vergangenheitsbewältigung anhand der Diskussionen um das Mahnmal für die ermordeten Juden.
2006-2008 arbeitete als Hausregisseurin am Potsdamer Hans Otto Theater:
HAUS UND GARTEN (Ayckbourne), JULIA TIMOSCHENKO (Altaras), DER FALL JAHNKE (Altaras) und im Musiktheater DIE FLEDERMAUS (Johann Strauss).
̈Viel beachtet wurden auch ihre 4 Pionierprojekte mit hyperaktiven Kindern, Migranten und mit Alzheimer-Patienten an der Staatsoper Berlin,(HYP'OP: KENNEN WIR UNS NICHT AUS BIARRITZ?, UNIKATE, HAPPY HOUR) wie auch ihre Bearbeitung und Inszenierung der VAGINA-MONOLOGE (mit wechselnden Gast-Stars) in der Arena Berlin.
Neben ihrem Faible für theatralische Projekte liegt ihr Schwerpunkt inzwischen im Musiktheater. In Augsburg, Aachen, Dresden, Meiningen und Linz konnte man ihre Inszenierungen von DER BARBIER VON SEVILLA (ROSSINI), ZAR UND ZIMMERMANN, (LORZING) COMMEDIAN HARMONISTS, DIE LUSTIGE WITWE (LEHAR), PRINZ METHUSALEM (STRAUSS) sowie zuletzt CENERENTOLA (ROSSINI) sehen.
Zu ihren zahlreichen Kino- und Fernseharbeiten gehören unter anderem DORADO ONE WAY, DER PHILOSOPH, SIEBEN FRAUEN, DAS KONDOM DES GRAUENS und LOVE IS AROUND sowie LIEBLING KREUZBERG, SIEBENSTEIN, TOP COPS, WOLFFS REVIER, TATORT, SCHIMANSKI, GESETZ DER SERIE, APOCALYPSO, HAPPY BIRTHDAY, PARADISO, KALT IST DER ABENDHAUCH, ROT UND BLAU, DER PUPPENGRÄBER und GESCHLECHT WEIBLICH, ALLES AUF ZUCKER, MEIN FÜHRER, SCHLIEMANN UND SOPHIA, PRINZ EDOUARD, MAX MINSKY UND ICH, DER VOLLIDIOT, THE COUNTESS (Julie Delpy) und KDD - Kriminaldauerdienst, DER GEWALTFRIEDEN, EIN SOMMER IN MARRAKESCH und BLOCH.
Darüber hinaus war Adriana Altaras an der Hochschule der Künste Berlin als Dozentin für Schauspiel im Studiengang Musical tätig und als Interviewerin bei der von Steven Spielberg ins Leben gerufenen Shoa Foundation.
Für die Jüdischen Kulturtage 2002 BERLIN OPEN hatte Frau Altaras die Künstlerische Leitung.
1988 erhielt sie den Bundesfilmpreis, wurde 1993 mit dem Theaterpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet und war Mitglied des "Paradiso-Ensembles", das den Schauspielerpreis (Silbernen Bären) der Berlinale 2000 in Empfang nahm.
Im März 2011 erschien ihr erstes Buch im Verlag Kiepenheuer und Witsch: TITOS BRILLE, die Geschichte meiner strapaziösen Familie.