Matthias Freihof
| Größe | 175 cm |
| Haare | dunkelblond |
| Augen | graugrün |
| Sprachen | Englisch, Russisch, Französisch- und Griechischkenntnisse |
| Dialekte | berlinisch, sächsisch, bairisch |
| Ausbildung | Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin |
| Tanz | Spanish, Stepptanz, Gesellschaftstanz, Jazztanz, Grahamtechnik |
| Sport | Schwimmen, Skilaufen, Eislauf |
| Instrumente | Gitarre, verschiedene Flöten |
| externes Demoband | www.matthiasfreihof.de |
| Soloprojekte | Liederabende, Gala |
Info
Matthias Freihof verfolgt eine Karriere als Schauspieler und Sänger. 1961 in Plauen geboren, nahm er während seiner Schulzeit Gesangsunterricht, sang in Chören und spielte in Laientheatern. Von 1983 bis 1987 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Zugleich spielte er an Berlins Maxim-Gorki-Theater. Hierauf folgten zwei Jahre am Kleist-Theater in Frankfurt/Oder. Einem größeren Publikum wurde Matthias Freihof durch den Film COMING OUT (Regie: Heiner Carow) bekannt, für den er in seiner Rolle als Philipp Klarmann den Darstellerpreis des letzten Nationalen Filmfestivals der DDR 1990 erhielt; der Film selbst wurde mit dem Silbernen Bären der Berlinale 1990 ausgezeichnet. Nach der Wende etablierte sich Matthias Freihof im Fernsehen durch Mitwirkung in Serien wie z.B. DIE MÄNNER VOM K3, EIN FALL FÜR ZWEI, AUTOBAHNPOLIZEI und in zahlreichen Produktionen von Regisseur und Autor Horst Königstein.Fürs Kino stand Freihof in IM ZEICHEN DER LIEBE (1994, Regie: Käthe Kratz), NOT A LOVE SONG (FATA MORGANA) (1996, Regie: Jan Ralske), ZURÜCK AUF LOS (1999, Regie: Pierre Sanoussi-Bliß), in Winfried Bonengels FÜHRER EX, KIRSCHBLÜTEN (2007, Regie: Doris Dörrie), als Himmler in VALKYRIE (2007), DIE FRISEUSE (2009, Regie: Doris Dörrie) und zuletzt in GLÜCK (2011, Regie: Doris Dörrie) vor der Kamera.
Unter der Regie von Heinrich Breloer spielte er die Rolle des Chefpiloten Schuhmann in dem Film TODESSPIEL, einem Dokudrama über die Ereignisse des „deutschen Herbstes“ 1977, der im Sommer 1997 mit großem Erfolg von der ARD ausgestrahlt wurde. Von 1998 bis 2002 spielte Matthias Freihof in der Krimireihe SISKA eine der Hauptfiguren, den Kommissar Lorenz Wiegand. Daneben drehte er als Rechtsanwalt Kubalek unter der Regie von Hark Bohm in dem Dreiteiler VERA BRÜHNE, Episodenrollen in STUBBE (Regie: Thomas Jacob) und SOKO-MÜNCHEN, -WISMAR, -LEIPZIG und -STUTTGART, in GESCHLECHT WEIBLICH (Regie: Dirk Kummer), im TATORT (Regie: Hans-Werner Honert und Patrick Winczewski).
Obgleich er heute in Deutschland ein bekannter Schauspieler ist, sind Matthias Freihof seine musikalischen Aktivitäten nicht minder wichtig. Neben verschiedenen Projekten mit der Band L'Art de Passage trat er als Chansonnier und Soloentertainer mit Klavierbegleitung auf. Als großer Erfolg erwies sich PRÄSENT 20, eine DDR-Schlagerrevue, an der er mit Sketchen, Tanz und Gesang mitwirkte. 2003 und 2005 war Matthias Freihof mit DER WILDE GARTEN auf Tournee. Er hat mehrere CDs veröffentlicht.
Seine Inszenierung GANZE KERLE wurde nach der ersten Aufführungsserie in Düsseldorf nach Berlin, Essen und nach Dresden eingeladen. Er hat das Stück auch für Tournee und in Klagenfurt erarbeitet. Im Früjahr 2011 wurde seine neueste Inszenierung MÖWE UND MOZART mit sehr großem Erfolg an der Komödie Düsseldorf uraufgeführt.